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07.01.2021

Mehr Agentur verstehen #2

Kunden widersprechen? Ja, auf Augenhöhe

VON BASTIAN PERLITZ | 18.01.2021

Wir sind mehr als Schreiber, wir sind Berater

Wir sind Dienstleister, der Kunde ist König – das ist so klar wie die Tatsache, dass „Kommunikation“ mit „K“ beginnt. Die Kundenwünsche, seine Interessen und seine Ziele werden zu unseren. Das ist Teil unseres Verständnisses einer guten Zusammenarbeit. Aber eben weil der Kunde König ist und wir uns mit seinen Wünschen gemein machen, gehört zu dieser guten Zusammenarbeit noch mehr als das bloße „Erfüllen“ von Wünschen. Denn das „gut“ in „gute Zusammenarbeit“ bedeutet für uns offen, auf Augenhöhe – und ehrlich!

Was meine ich damit? Lassen Sie es mich (einigermaßen) konkret machen: Der Kunde A gibt einen Text in Auftrag. Mit dem Inhalt X und der Herangehensweise Y möchte er sein Ziel Z erreichen.

Option 1 für mich als Texter

Ich könnte X und Y umsetzen, um dann (hoffentlich) Z zu erreichen. Wenig denken, viel erreichen? Ja, manche Kunden meinen, dass diese Art der Zusammenarbeit die zielführendste ist.

Doch ein Texter ist erst ein guter Texter, wenn er mitdenkt: Erreicht mein Kunde mit X und Y auch wirklich Z? Der gute Texter wird also zum Partner, zum Berater. Dann kommt Option 2 ins Spiel.

Option 2 für mich als Texter

Ich frage meinen Kunden (und mich): Ist Z wirklich das angestrebte Ziel? Wenn ja, sind X und Y die richtigen Werkzeuge? Vielleicht sind der Inhalt X und das Ziel Z genau das, was wir brauchen – und Y dafür aber die falsche Herangehensweise.

Dann – und das hat sich bei KONTEXT bewährt – gilt es, dem Kunden mögliche Bedenken mitzuteilen. Das ist ein Schritt, der gerade anfangs bei neueren Kunden ein wenig, ich möchte nicht sagen Überwindung, aber Überzeugung braucht. Denn das Letzte, was ein Dienstleister möchte, ist es, dem Kunden vor den Kopf zu stoßen und seinen Vorschlag für „schlecht“ zu erklären.

Aber: Über allem steht Z, also das gemeinsame Ziel. Wenn ich Z als Berater in Gefahr sehe, muss ich das meinem Kunden mitteilen und darf keinesfalls „blind“ das umsetzen, was ursprünglich gewünscht war. Ich muss es ihm dann aber erklären, begründen und selbstverständlich eine Alternative zu Y anbieten. Und selbst dann: Wenn der Kunde nachvollziehbare Gründe für Y vorträgt, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren! Auch das gehört zu „offen, auf Augenhöhe und ehrlich“. Die Erfahrung zeigt: Über den gemeinsamen Austausch wandle ich Y ab, komme bei Y+1, Y-1 (oder ganz woanders) raus und verhelfe dem Kunden so, mit einer größtmöglichen Wahrscheinlichkeit bei Z herauszukommen.

Es klingt mathematischer als es hätte klingen sollen, denn das Prinzip dahinter ist denkbar einfach: Wir sind Partner und Berater unserer Kunden und verstehen es als unsere Pflicht, unsere ehrliche Meinung zu sagen – auch und gerade, wenn sie von der des Kunden abweicht. Aber eben nur, um am Ende das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Der Code of KONTEXT:

All das oben Beschriebene halten wir in unserem Code of KONTEXT fest. Diese Grundtugenden und -werte unserer Zusammenarbeit haben es verdient, einmal klar aufgeschrieben zu werden. Denn sie sind die Grundlage für das, was wir tagtäglich tun. Ich freue mich, auf dieser Basis gemeinsam mit Ihnen an Y zu feilen und garantiert Z zu erreichen.

ganzkörperbild von bastian perlitz

Über den Autor:

Bastian Perlitz
0911 9747817
bastian.perlitz@kontext.com

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