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04.03.2021

Mehr Agentur verstehen #9

So läuft ein Praktikum bei KONTEXT

VON MATHILDE ENDREß | 04.03.2021

Erfahrung sammeln in Corona-Zeiten

Was will ich einmal werden? Welcher Beruf passt zu mir? Was mache ich in fünf Jahren? Und werde ich überhaupt mal etwas finden, das mich wirklich begeistert? Fragen über Fragen, die mich den gesamten Sommer 2020 über – vor allem seitdem ich mein Abi in der Tasche habe – beschäftigt haben. Nach sämtlichen Recherchen bin ich schließlich auf verschiedene Studiengänge in der Kommunikationsbranche gestoßen, die mich dazu verleitet haben, nach einem Praktikum in einer PR-Agentur Ausschau zu halten.

Nun ging es also darum, eine Agentur zu finden, die mir trotz fehlender Erfahrung und trotz Corona-Pandemie einen Praktikumsplatz zusagt, mir im besten Fall ermöglicht, einen rundum Einblick in die PR-Welt zu erhalten und mich auch mal selbst machen lässt. Das waren meine Ansprüche, die mich zu KONTEXT führten.

3 Learnings in 3 Monaten

Hier bin ich jetzt seit gut drei Monaten – happy und zufrieden mit der Entscheidung, mich beworben zu haben. Denn seit Tag 1 habe ich wirklich die Möglichkeit für mich festzustellen, ob ich weiter in die Richtung gehen möchte oder, ob es einfach doch nicht so zu mir passt. Wie es bei mir jetzt – nach fast 90 Tagen – tatsächlich aussieht, beantworte ich erst am Schluss. Was ich nämlich hier über das Texten bereits gelernt habe: Cliffhanger sind einfach genial in puncto Spannung erzeugen und Aufmerksamkeit des Lesers aufrechterhalten.

Zuvor möchte ich ein paar Punkte nennen, wieso ein Praktikum hier lohnenswert ist:

#1 Klischee-Ade:

„Praktikanten kochen nur Kaffee und stehen den ganzen Tag vor dem Drucker.“ Dieses Vorurteil trifft hier definitiv nicht zu. Zugegeben, ich stehe das ein oder andere Mal schon am Drucker, aber das ist eben Teil einer Aufgabe, die in der Agentur manchmal anfällt. Darüber hinaus übernehme ich schon durchaus mehr Verantwortung, beteilige mich an der Entwicklung und Umsetzung von Social Media Formaten – von der reinen Ideenfindung über die Gestaltung bis zur Verwirklichung des Formats – , übernehme das Posting, recherchiere News-Updates für Kunden, schreibe selbst Captions, Pressemitteilungen oder Blogbeiträge, erledige CMS-Pflege, nehme an Calls mit Kunden teil, lektoriere Texte und vieles mehr – und das auch schon seit Praktikumsbeginn, wobei sich meine Eigenständigkeit natürlich von Zeit zu Zeit steigerte. Damit komme ich auch schon zu meinem nächsten Punkt.

#2 Praxiserfahrung schafft Sicherheit:

Ich habe gelernt, selbstständiger zu arbeiten sowie mich besser zu organisieren und zu strukturieren – bin aber auch was das angeht natürlich immer noch in einem Lernprozess.

Mir ist hier wieder einmal bewusst geworden, dass es wichtig ist, sich zu trauen sowohl über seine Komfortzone hinauszugehen als auch mal Fehler zu machen, denn nur so kann man sich letzten Endes verbessern. Deshalb ist es auch okay, beim ersten Versuch nicht gleich das beste Ergebnis zu erzielen – Ich weiß, das klingt nach Mainstream-Sprüchen wie man sie in jedem 0815 Sprüche-Kalender findet. Aber fehlt uns dieses Bewusstsein nicht manchmal? Anfangs war ich mir unsicher, ob der Blogbeitrag so passt, ob die Caption kreativ und locker genug geschrieben ist, ob meine Recherchen den richtigen Inhalt liefern und ob ich für all das nicht zu lange brauche. Aber hier konnte ich einfach mal machen und anschließend wurde mir konstruktives Feedback gegeben – und genau dafür ist ein Praktikum ja auch irgendwie da. So verbesserte ich mich nach und nach, wurde mir mit der Zeit sicherer und durfte schließlich immer mehr selbst machen.

#3 Team-Player:

Jetzt habe ich über meine To Do‘s und meine persönlichen Erkenntnisse berichtet – was fehlt? Natürlich! Das Team:

Von Anfang an wurde ich hier herzlich aufgenommen und integriert. Ich bin froh, dass ich wenigstens für ein paar Wochen alle persönlich kennenlernen konnte, bis sich die Corona-Lage wieder verschärfte und sich die Hälfte leider ins Homeoffice verabschieden musste. Ein kreatives, inspirierendes, lockeres und total sympathisches Team, in dem ich mich wohlfühle und gerne arbeite – danke dafür!

Und nun zur Frage aller Fragen: Wird die PR-Welt auch zu meiner Welt? Eine eindeutige und sichere Antwort kann ich darauf zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geben. Was ich allerdings weiß: Ich fühle mich wohl in einem Umfeld, das mich durch seine Vielfältigkeit und seine stets neuen Herausforderungen weiterbringt. So let’s see what will happen…

Über die Autorin:

Mathilde Endreß
 

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