luftaufnahme solarberg in fürth
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Mr. KONTEXT

KLAUS SCHARDT

Fürth. Die kleinste Großstadt Deutschlands mit U-Bahn. Die Stadt mit der geringsten Kriminalitätsrate in Bayern. Der ewige Underdog im bezahlten Fußball. Kulturstätte mit der größten Denkmaldichte in der Republik. Im Krieg weitgehend verschont, trotz der geografischen Nähe zu Nürnberg, der Lieblingsstadt der Nazis. Gebeutelt vom städtebaulichen Selbstzerstörungswahn in den 70er Jahren. Heimat des früheren Versandriesens Quelle und Geburtsstadt von Grundig, einer der größten Unterhaltungsmarken der Nachkriegszeit. Wiege des Vaters des deutschen Wirtschaftswunders Ludwig Erhard und frühere Heimstatt des ehemaligen US-Außenministers Henry Kissinger. Fürth. Ein Ort, an dem steinerne Zeugen von Erfolg und Niederlage, Aufstieg und Abstieg, Freude und Trauer so gegenwärtig sind, wie man es selten antrifft. Fürth. Diese Stadt ist etwas Besonderes. Fürth ist eine Stadt des Glücks. Das Kleeblatt im Stadtwappen ist ein bildliches Manifest dafür.

Wer wie ich in einem 200-Seelen-Dorf aufgewachsen ist, für den ist dieses Glück kaum zu fassen. Es ist die Widersprüchlichkeit, die diese Stadt für mich so lebenswert und kommunikativ herausfordernd macht.


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